Lösung für Sozialpädiatrisches Zentrum gefordert

Petition: Eltern fordern Übergangslösung für Sozialpädiatrisches Zentrum der Hessing Stiftung in Augsburg

Hier finden Sie die an den Bayerischen Landtag eingereichte Petition des Elternbeirats

 

Wir sind für Sie und Ihre Familie da!

 

Liebe Eltern,

wie Sie sicher schon erfahren haben, wurde für uns alle überraschend, die Zulassung für unser SPZ an der Hessing Stiftung nicht verlängert, so dass wir seit dem 01.01.21 keine SPZ Leistungen mehr anbieten können, aber weiter für Sie arbeiten. 

 

Das bedeutet für Sie und Ihre Kinder Folgendes:

•    Wir bieten Ihnen eine ärztliche Sprechstunde in Form einer neuropädiatrischen Ermächtigungsambulanz. 

•    Unsere Spezialsprechstunden im kinderorthopädischen Bereich, Zehenspitzengang, Fuß-Sprechstunde und Botulinumtoxin-Therapie finden unverändert            statt. 

•    Alle medizinischen Therapien (Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie) finden weiterhin statt. Die bestehenden Termine haben Gültigkeit, dafür                benötigen wir ein Rezept ihres Kinderarztes. Wir bitten Sie, sich dieses Rezept bei Ihrem Kinderarzt ausstellen zu lassen und es zum nächsten Termin                mitzubringen.

•    Die Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt erfolgt ärztlich und therapeutisch bis auf weiteres wie gewohnt (Frühförderung für Kindergartenkinder,           sowohl im Kinderhaus als auch ambulant und in den externen Kindergärten)

•    Die Therapien in der pädagogisch-psychologischen Abteilung (inkl. Legasthenie-Therapie) können zunächst einmal nur sehr eingeschränkt fortgesetzt                werden. Unsere Therapeuten setzen sich mit Ihnen in Verbindung.

 

Bei Fragen kommen Sie gerne auf uns zu oder rufen Sie uns an: 0821 / 909-2525 (Mo. - Do. von 09.00 bis 16.00 Uhr, Fr. von 08.30 bis 12.30 Uhr).

 

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!
 
Ihr gesamtes Team des Hessing Förderzentrums für Kinder und Jugendliche

 

Das Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche (HFZ) ist eine Einrichtung von regionaler und überregionaler Bedeutung. Es bietet  ein umfassendes Angebot zur Bildung und Erziehung, Diagnostik und Therapie für Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sowie zur Beratung ihrer Angehörigen und Bezugspersonen.  Dies geschieht im inklusiven Kinderhaus, in der interdisziplinären Frühförderung oder in der Sozialpädiatrischen Abteilung.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen dabei die Kinder und ihre Familien. Diese Ausrichtung prägt auch unser Leitbild.

Inklusion: das Besondere im HFZ 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Förderzentrum für Kinder und Jugendliche

Vernetzte Kompetenz

In unserer Einrichtung arbeiten medizinische, therapeutische und pädagogische Fachleute gemeinsam unter einem Dach. Dies ermöglicht eine besonders intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit und somit eine optimale Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Durch die Zugehörigkeit zur Hessing Stiftung können wir darüber hinaus bei Bedarf einfach auf ergänzende Leistungen (z.B. kinderorthopädische und orthopädietechnische) zugreifen.

Familäre Atmosphäre im Förderzentrum für Kinder und Jugendliche

Familiäre Atmosphäre

Wir schaffen für Kinder, Jugendliche, Familien und Mitarbeiter ein Umfeld, in dem sich jeder gut aufgehoben fühlt. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und begegnen Menschen mit Wertschätzung und Hilfsbereitschaft.

Das Förderzentrum für Kinder und Jugendliche in der Tradition der Hessing Stiftung

Unser Träger ist die traditionsreiche Hessing Stiftung

Als Teil der gemeinnützigen Hessing Stiftung besteht unser Auftrag darin, Kindern, Jugendlichen und Familien zu helfen und sie bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen. In einer familiären Atmosphäre begegnen wir Menschen mit Wertschätzung und Hilfsbereitschaft. Wirtschaftlichkeit ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um unseren Auftrag auch in Zukunft erfüllen zu können.

Leitung des Hessing Förderzentrums für Kinder und Jugendliche, Gudrun Keller-Buchheit

Gudrun Keller-Buchheit

Diplom-Sozialpädagogin
Management für soziale Institutionen und öffentliche Verwaltung

 

Gesamtleitung Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche

Portrait Ärztlicher Leiter des Hessing Förderzentrums für Kinder und Jugendliche, Dr. med. Ulf Hustedt
Dr. med. Ulf Hustedt
  • Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie
  • Ärztlicher Leiter des Hessing Förderzentrums für Kinder und Jugendliche
  • Leiter der Sozialpädiatrischen Abteilung
Portrait Leitung der Verwaltung im Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche, Andreas Fritsch
Andreas Fritsch
  • Diplom-Pädagoge
  • Leiter der Verwaltung
  • stellv. Leitung Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche
Portrait der Leitung des Hessing Kinderhauses, Melanie Mayer
Melanie Mayer
  • Erzieherin
  • Leiterin Hessing Kinderhaus
Portrait Leitung interdisziplinäre Frühförderstelle, Katrin Rau
Katrin Rau
  • Kindheitspädagogin
  • Leiterin der Abteilung Pädagogik/Psychologie
  • Leiterin der Interdisziplinären Frühförderstelle
Portrait Kinderärztin Dr. med. Constanze Machate
Dr. Constanze Machate
  • Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
  • Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Stellv. Leiterin der Sozialpädiatrischen Abteilung
Portrait Leitende Logopädin im Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche, Margit Dillitz-Savs
Margit Dillitz-Savs
  • Logopädin
  • Leiterin der Logopädie-Abteilung
Portrait Leitende Ergotherapeutin im Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche, Anita Schalowski
Anita Schalowski
  • Ergotherapeutin
  • Leiterin der Ergotherapie-Abteilung
Qualitätsmanagement Beauftragte Anne Enders
Anne Enders
  • Logopädin
  • Qualitätsmanagement-Beauftragte

Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche
Mühlstraße 55, 86199 Augsburg

 

+49 (0) 821 909 250 1

Ein Haus für Kinder e.V.

Verein zur Unterstützung des Hessing Förderzentrums
für Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen

Begründung trägt Entscheidung nicht

Mehr als fünf Wochen nachdem man dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) der Hessing Stiftung eine neue Ermächtigung für den Weiterbetrieb verweigert hat, kam jetzt die Begründung des Zulassungsausschusses. Eine Begründung, die nach Meinung der Stiftung, die Entscheidung keinesfalls rechtfertigt: „Von der Entscheidung sind wir enttäuscht, von der Begründung noch viel mehr. So etwas hätten wir nicht für möglich gehalten“

Nach Ansicht der Stiftung wird in der Begründung gar nicht auf die Kernleistungen eines SPZ eingegangen. Zudem habe sich der Zulassungsausschuss von sachfremden Erwägungen leiten lassen. So werde angeführt, dass die Anbindung an eine große Kinder- und Jugendklinik mit ein Hauptgrund für die Vergabe einer Ermächtigung sei. Dies sei bei dem Josefinum gegeben, bei der Hessing Stiftung nicht.

„Angesichts der Tatsache, dass ein Drittel der bundesweit rund 150 Sozialpädiatrischen Zentren nicht an eine Kinderklinik angegliedert ist, kann dies ja wohl kein Grund sein. In den vergangenen Jahren hat dieser Aspekt nie eine Rolle gespielt und alle Betroffenen haben uns tadellose Arbeit bescheinigt, jetzt soll dieses bisher unbekannte Kriterium mit ausschlaggebend für die Verweigerung der Ermächtigung sein“, so Hessing Direktor Roland Kottke. Zudem sage die Einbeziehung eines SPZ in eine Kinderklinik nichts über die apparative und personelle Ausstattung in einem Sozialpädiatrischem Zentrum aus.
Mit Erstaunen zur Kenntnis genommen habe man zudem, so Kottke, dass eine offizielle Empfehlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, der Hessing Stiftung die Ermächtigung zu verlängern, offenbar völlig unter den Tisch gefallen sei.

Stattdessen stelle sich der Zulassungsausschuss gegen seine eigene Vereinigung und beziehe sich bei der Begründung auf eine angeblich offizielle Stellungnahme des Landesverbandes Bayern des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V., indem fast 1700 Kinder- und Jugendärzte organisiert sind. Tatsächlich handele es sich jedoch um eine Empfehlung von acht (!) einzelnen Kinder- und Jugendärzten und keineswegs um eine offizielle Stellungnahme des Berufsverbandes. Kottke: „Beim Lesen der Begründung bekommt man den Eindruck, dass nicht abgewogen und entschieden wurde, sondern dass man umgekehrt vielmehr versucht, eine längst gefallene Entscheidung jetzt mühsam zu begründen.

Unsere Hoffnung ist, dass der Berufungsausschuss die Entscheidung sorgfältig prüft und dann eine Entscheidung trifft, die für alle Beteiligten nachvollziehbar ist. Wenn die Fakten ernsthaft geprüft werden, wenn gewissenhaft abgewogen wird, und wir dann nicht zum Zug kommen, werden wir ein fairer Verlierer sein“. Von einem solchen nachvollziehbaren Verfahren sei man aber noch weit entfernt.

– Ende –


Über das Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche

Egal ob Säugling, Vorschulkind oder Teenager – das Hessing Förderzentrum ist seit über 50 Jahren Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche jeden Alters sowie deren Eltern. Entwicklungsauffälligkeiten, chronische Krankheiten und Behinderungen werden in der Interdisziplinären Frühförderstelle diagnostiziert und therapiert. 

Zum Förderzentrum gehören außerdem zwei Kinderhäuser in denen der Inklusionsgedanke tagtäglich gelebt wird. Für Kinder mit und ohne speziellen Förderbedarf und deren Eltern ist es normal gemeinsam Verschiedenheit zu erfahren und wechselseitig voneinander zu lernen. 

Jährlich vertrauen mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien auf das Können und die Expertise des Hessing Förderzentrums für Kinder und Jugendliche.

Trägerin des Förderzentrums ist die traditionsreiche Hessing Stiftung, zu der mehrere Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft und anderer Branchen mit dem Schwerpunkt im Großraum Augsburg gehören. Seit über 150 Jahren steht sie für eine exzellente Betreuung in den Bereichen Orthopädie, Rehabilitation, Kinder- und Jugendlichen-Betreuung sowie der Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik.

www.hessing-foerderzentrum.de

Pressekontakt

Tel: + 49 821 909 201 
E-Mail: presse@hessing-stiftung.de

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